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Die neue CD "THE HISTORY OF BIG BANDS" ist Anfang Januar 2014 bei MCP Sound & Media GmbH erschienen.
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Stationen im Ausland
2014/2015 finden wieder zahlreiche große Tourneen mit dem neuen Programm "THE HISTORY OF BIG BANDS" in ganz Europa statt. mehr ...

Gespräche mit Konzertbesuchern zeigen immer wieder die Bewunderung, die Wil Salden genießt. Er ist stets nahe bei seinen Zuhörern: Im Gespräch vor einem Konzert, in der Pause, wenn er geduldig Autogramme gibt, wenn er kompetent die Fragen von Journalisten beantwortet und natürlich auf der Bühne. Ja, auch auf der Bühne ist Wil Salden nahe beim Publikum, sogar in riesigen Sälen. Da gibt es keine Distanz. Mit den ersten Klängen der „Moonlight Serenade“, die traditionell am Anfang eines jeden Konzertes steht, springt der Funke über. Orchesterleiter, Orchestra und Publikum sind eine Einheit.

 

Eine beispiellose Bühnenpräsenz zeichnet Wil Salden aus. Eine Präsenz, die ein Multitalent dokumentiert: Orchesterleiter, Pianist, Sänger und Moderator. Bedeutet dies, dass sich Salden selbst im Mittelpunkt sieht und alles auf seine Person konzentriert? Im Gegenteil, er hält sich trotz seiner vielfältigen Aktivitäten eher zurück. Das Orchestra steht im Mittelpunkt. Alle seine Musiker haben die Qualität von Solisten – und sie dürfen diese auch beweisen. Wil Salden lässt jedem Musiker den Soloauftritt. Auch seine Moderation zeigt einen Profi, der sich nicht in den Vordergrund spielt. Seine im ganz eigenen Stil vorgetragenen Texte sind knapp, präzise und informativ–genau das, was der Konzertbesucher braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Wil Salden vermittelt jedem Besucher den Eindruck, als sei er ausschließlich für ihn da. Eine Premiere für jeden Zuhörer. Niemals Routine, niemals – was man sich bei 180 Auftritten im Jahr vorstellen könnte – das pflichtgemäße Herunterspielen eines Repertoires, das man perfekt beherrscht.

„Ich halte mich nicht für einen Starpianisten, aber für das Orchestra bin ich ein recht ordentlicher Pianist“, sagte Wil Salden einmal in einem Gespräch im kleinen Kreis. Ein bemerkenswerter und alles andere als kokett gemeinter Ausspruch eines Mannes, der gerade am Piano immer wieder Begeisterungsstürme im Publikum auslöst.

 

Eigenlob und Selbstüberschätzung also nicht, wenn er von sich selbst spricht. Wird er gelobt, dann reagiert er eher ein wenig verlegen. Ganz anders, wenn er von den Mitgliedern seines Ensembles spricht. Dann zeigt er großen Respekt vor der Gesamtleistung und auch vor den solistischen Leistungen der Einzelnen. Nachsicht zeigt er auch, wenn die Rede auf die zahlreichen Gags der Musiker während der Konzerte kommt. Sie bekommen von ihm die Freiheit, die sie brauchen und er verlangt die Disziplin, ohne die künstlerische Spitzenleistungen nun einmal nicht möglich sind. Woher kommt denn dieser Wil Salden? Ein Musiker, der schon in jungen Jahren ein Fan der Sweet- und Swingmusik der 40er Jahre war und der sich in den Kopf gesetzt hat, die Musik Glenn Millers zu studieren, für die Zukunft zu erhalten und sie einem Millionenpublikum mit einem eigenem Orchestra zu präsentieren.

 

Wil Salden wurde am 14. Juni 1950 in Obbicht in den Niederlanden geboren. 1967–1972 studierte er Klavier an der Musikhochschule in Maastricht. Hinzu kamen Akkordeon und Schulmusik. Bereits während seines Studiums trat er immer wieder mit Musikgruppen auf. Bald gründete er seine eigene Band, spielte aber zusätzlich als Pianist bei verschiedenen internationalen Big Bands.
Wil Salden übernahm das Patentrezept von Glenn Miller. „Es ist der Traum eines jeden Bandleaders oder Arrangeurs, einen neuen Sound zu kreieren, der schon nach den ersten Takten erkennbar ist“. Diese „Philosophie“ übernahm Wil Salden beim Aufbau seines Orchestras. Hier basiert der typische Sound auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette.